Wien

stephansdom
Wien, die Hauptstadt Österreichs, ist das flächenmäßig kleinste, jedoch am dichtesten besiedelte und am meisten industrialisierte der insgesamt neun Bundesländer. Die Habsburger Stadt bezaubert mit seiner imperialen Pracht entlang der Ringstraße sowie rund um den Stephansdom.

Mit einer Mischung aus barockem und postmodernem Lebensstil gilt Wien zugleich als kulturelle Weltstadt, Geschichts- und Kulturmetropole. Interessanter Flair und erfrischender Lifestyle locken viele Menschen aus aller Welt in die pulsierende Stadt und lassen sie zur Metropole werden.

Kultur in Wien

Wien, bekannt als geistig und künstlerisch kreative Stadt,  kann sich jährlich über 9,4 Mio. Gäste freuen, die zu einem guten Teil wegen der reichen Kulturtradition anreisen. Im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten offenbart sich gerade als andersartig und besonders. Die Stadt verströmt ein Flair aus einzigartigem Lebensgefühl und lockerer Atmosphäre.

Der Mix aus Alternativkultur und lebendiger Bar- und Beislszene gibt der Stadt seine Individualität und den speziellen Charme. Als eines der kulturellen und politischen Zentren Europas, garantiert die Stadt ein besonderes Repertoire in den Bereichen Musik, Theater, Kunst, Film und Architektur.

Die faszinierende Architektur Wiens

hofburgDie einstige Kaiserstadt Wien vereint Dynamik der Moderne mit wertvollen Stücken seiner langen Geschichte. Die Stadt offenbart innerhalb ihres Stadtbildes zwei Gesichter: Das altehrwürdige gotisch geprägte Zentrum mit barocken Kuppeln und einem Meer schindelgedeckter Häuser aus Biedermeier- und Gründerzeit. Hier steht der riesige Palastkomplex der Hofburg, von dem aus die Habsburger zeitweise über halb Europa herrschten.

Vereinzelt sind im Zentrum noch bauliche Reste des Römerlagers Vindobona zu finden. Im Kontrast dazu schießt jenseits der Donau seit einigen Jahren die Skyline eines weiteren modernen Brennpunkts in den Himmel. Hier findet man Bauwerke auf neuestem technologischem Niveau wie z.B. elegante Büro- und Appartementtürme, das Austria-Center, den Wohnpark Donau-City und das Technologiezentrum Tech Grate.

Zur Geschichte Wiens

Mitte der 70er Jahre erfuhr die Stadt Wien einen entscheidenden Wandel, wobei sich die Infrastruktur und ihr Stadtbild grundlegend veränderten. Wien galt in den 60er Jahren als morbide Stadt mit grauen Fassaden und totenstillen Straßen. Durch das Verschwinden des Eisernen Vorhangs erhielt die Stadt 1989 den entscheidenden Impuls zur Belebung und zu modernem Lebensgefühl. Mit einem Mal lag die einstige Kaiserstadt nicht mehr am äußersten Rand der westlichen Welt, sondern fungierte als kulturelle, politische und wirtschaftliche Drehscheibe zwischen Ost und West.

Die „Kleine Weltstadt Wien” verströmt mittlerweile Optimismus, Wohlstand und Lebenslust. Die Einwohnerzahl wuchs durch Zuwanderungen aus dem Osten auf über 1,6 Mio. an. Den bislang letzten Modernisierungsschub bekam die Stadt 1995 durch Österreichs EU-Beitritt.

Heutzutage erweckt die Stadt einen Eindruck von Moderne, Extravaganz und Lebensfreude mit einem Mix aus imperialer Kulisse und alternativem Lebensstil. Die entzückenden Biedermeierviertel der ehemaligen Vorstädte, weite Einkaufsstraßen und neue Ökosiedlungen an der Peripherie erweisen Stil und Flair gleichermaßen. Seit der UNO-City-Eröffnung 1979 bekleidet Wien nach New York und Genf den dritten UNO-Sitz.

Natur in Wien

Orte wie der Lainzer Tiergarten und die ausgedehnten Wälder zwischen Wiental und Leopoldsberg im Nordwesten Wiens lassen die Stadt zum Erholungs- und Freizeitparadies werden. Auf der Hälfte des Stadtgebiets erstrecken sich hübsche Parks, üppige Grünflächen und kristallene Gewässer. Besonders idyllisch und bei ihren Besuchern begehrt ist die „Neue Donau”. Kilometerlange Strände laden hier an heißen Tagen wie warmen Sommernächten zum Relaxen und Entspannen ein.

(Bildquelle: nagesh_kamath, worldheritage-forum)

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