Das Mostviertel

st-poeltenIm alpenländischen Mostviertel entspringt die Traisen, welche die waldreichste Region Österreichs, den Lilienfelder Bezirk, durchfließt. Diese an Flora reiche Region ist ein beliebtes Ziel für Skifahrer und Wanderer. Das donauländische Mostviertel ist bekannt für seine Vielzahl an Obstbäumen. Sie sind über das ganze Gebiet des Viertels verteilt.

St. Pölten

Die Gemeinde Sankt Pölten ist mittlerweile Landeshauptstadt Österreichs. Die Stadt liegt am Fluss der Traisen und befindet sich im nördlichen Alpenvorland, südlich der Wachau und zählt somit zum Mostviertel. Mit seinen 51.071 Einwohnern ist St. Pölten die größte Stadt des österreichischen Bundeslandes Niederösterreich.

Kultur in St. Pölten

Der Ort St. Pölten besitzt ein pulsierendes Kulturleben und entpuppt sich bei näherer Betrachtung als außerordentlich geschichtsträchtig. Die Gemeinde kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die der römischen Gründung „Aelium Cetium” zugrunde liegt.  Am Ufer des Flüsschens Traisen, bestand bereits unter den Römern eine städtisch organisierte Siedlung. In karolingischer Zeit wurde hier das älteste Kloster auf dem Boden des heutigen Niederösterreichs gegründet.

Im 15.Jh. wird St. Pölten zum Zentrum barocker Baukunst und erhält jenen entzückenden Kern, der sich trotz schwerer Bombardements, die im Jahr 1945 rund die Hälfte der gesamten städtischen Bausubstanz zerstörten, in großen Teilen bis heute erhalten hat. Der sich nach Norden hin öffnende Rathausplatz ist von vielen netten Häusern umgeben. Die Mitte des Rathausplatzes schmückt dass seltene Beispiel einer Kombination aus Dreifaltigkeitssäule und Brunnenanlage.

Schräg gegenüber vom Stadttheater erhebt sich die unverkennbar dem Rokoko zugehörige Giebelfassade der Franziskanerkirche. Sie wurde mitsamt dem angrenzenden schmucklosen Kloster in den Jahren 1757-68 von dem Wiener Johann Pauli erbaut. Auf dem berühmten Domplatz der Stadt St. Pölten findet jeden Donnerstag und Samstag der große Wochenmarkt statt. Beherrscht wird der Platz in seinem Bild natürlich vom Dom und dem angrenzenden Bistumsgebäude.

Durch die 1886 getroffene Wahl zur Hauptstadt Niederösterreichs und die Übersiedelung der Landesregierung aus Wien nach St. Pölten erhielt die Stadt einen wichtigen Modernisierungsschub.

(Bildquelle: carlosreusser)

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